WLAN – der leise Killer

WLAN ist ein modernes Wunder. Es gibt fast keine Gegend mehr ohne WLAN-Anschluss. Es ist überall zu finden und man kann so viele Geräte anschließen wie man will – ganz ohne Kabel. Besonders viel genutzt wird WLAN über Handys, kaum noch ein modernes Gerät ist nicht für eine WLAN-Verbindung ausgelegt. Obwohl die Hersteller alle Gebrauchsanleitungen beilegen und so behaupten, dass sie ihren Anteil tun, um die Nutzer vor den schädlichen Strahlen zu schützen, ist nicht so klar, dass das auch wirklich der Fall ist.

Wie du vermutlich weißt, nutzen Geräte wie Tablets, Handys und Laptops Router, um sich mit dem Internet zu verbinden. Diese Router geben ein WLAN-Signal ab. Das Problem dabei ist, dass diese Signale nicht ganz ungefährlich sind und der Gesundheit schaden können. Wir haben das alle schon mal gehört, aber es ist einfacher es zu ignorieren. Die British Health Agency hat eine Studie herausgegeben, in der bestätigt wurde, dass Router und die von ihnen abgegebenen Signale das Wachstum von Menschen und Pflanzen stören.

Hier sind nur einige Folgen von regelmäßiger WLAN-Bestrahlung:

# Konzentrationsschwierigkeiten
# Häufige starke Kopfschmerzen
# Ohrenschmerzen
# Ständige Müdigkeit
# Schlafprobleme

Die von britischen Aktivisten betriebene Website Stop Smart Meters hat kürzlich eine Liste von 34 wissenschaftlichen Studien veröffentlicht, die die negativen biologischen Auswirkungen der WLAN-Strahlung belegen. Einige der Studien bringen sie in Verbindung mit Kopfschmerzen, verminderter Spermienproduktion und oxidativem Stress.

Die jüngste Untersuchung über die Gefahren von WLAN kommt jedoch von einer überraschend einfachen Quelle: Ein Experiment von fünf dänischen Oberschülerinnen ergab, dass die drahtlose Strahlung auch für Pflanzen schädlich ist.

WLAN wird immer mehr zur meist benutzten Kommunikationsfrequenz, überall werden freie Zugänge (HotSpots) angeboten. Das Smartphone sendet und empfängt durch aktive Apps nahezu ständig, meist über WLAN. Trägt man das Smartphone körpernah, in der Hosen- oder Jackentasche, so werden insbesondere die Reproduktionsorgane ständig bestrahlt.

In dieser Studienrecherche besprechen wir sieben neue Studien, die in der Tendenz nachweisen, dass die WLAN Frequenz von 2450 MHz die stärksten schädlichen Wirkungen hervorruft: Cammaerts 2014, Dasdag 2015, Gürler 2014, Megha 2015, Saili 2015, Sangun 2015, Soran 2014. Dasdag et al. untersuchten die Langzeitwirkungen von WLAN auf Spermien.

Der Prozentsatz von Defekten der Spermienköpfe stieg in der bestrahlten Gruppe signifikant an, das Gewicht der Nebenhoden und der Bläschendrüse war signifikant geringer, der Durchmesser der Samenkanälchen und die Dicke der Tunika albuginea hatten signifikant bzw. hochsignifikant abgenommen.

Megha et al. untersuchten die Auswirkungen von 900, 1800 und 2450 MHz auf das Gehirn. Die maximale Schädigung wurde bei WLAN erreicht: oxidativer Zellstress, Verminderung der körpereigenen Antioxidantien, Entzündungsreaktionen, und als Folge des oxidativen Stresses DNA-Schädigungen. Saili et al. weisen Veränderungen in der Herzratenvariabilität, erhöhten Blutdruck und Auswirkungen auf Katecholamine (Neurotransmitter) nach.

Sagun et al. fanden in einem Langzeitexperiment heraus, dass es in der postnatalen Phase zu Entwicklungsverzögerungen kommt, wenn das Embryo bestrahlt wird.

Soran et al. bestrahlten Pflanzen. Die Bestrahlungen führten zu qualitativen und quantitativen Veränderungen in den Blättern. Die Zellwände erschienen leicht gewellt, während die Kontrollpflanzen normale glatte Wände hatten. Die Mitochondrienlänge war geringer und die Anzahl der Cristae (Auffaltungen der inneren Membran) in den Mitochondrien auch etwas geringer, vor allem nach Einwirkung der WLAN-Frequenzen.

Auswirkungen auf die Reproduktionsorgane

Vier neue Studien beschäftigen sich mit den Auswirkungen auf die Reproduktionsorgane: Dasdag 2015, Geronikolou 2014, Sangun 2015, Sokolovic 2015. Dasdag et al. (s.o.) stellten Auswirkungen auf Spermienköpfe, Nebenhoden, Bläschendrüse, Samenkanälchen und Tunika albuginea fest. Geronikolou et al. weisen eine verminderte Fruchtbarkeit nach, bei einer Bestrahlung weit unter den Grenzwerten.

Sangun et al. (s.o) weisen Entwicklungsverzögerungen in der postnatalen Phase nach. Sokolovic et al. beschäftigen sich mit der Rolle von Melatonin. Der durch die Bestrahlung der Hoden hervorgerufene oxidative Stress und auch die DNA-Fragmentierung nahmen durch Melatoningabe ab.

Weitere Studien zu oxidativem Zellstress

Die Ergebnisse der Metastudie von Yakymenko et al., dass von 100 untersuchten Studien 93 oxidativen Zellstress nachweisen, waren ein überzeugender Hinweis für einen Wirkmechanismus, der eine breite Palette an Schädigungen hervorruft. diagnose:funk hat diese Studie übersetzt und als Brennpunkt veröffentlicht.

Wir besprechen fünf neue Studien: Hou 2015, Gürler 2014, Marzook 2014, Megha 2015, Sokolovic 2015. Die beiden letztgenannten sind oben besprochen. Hou et al. weisen erhöhte Apoptoseraten (Zelltod) , Hou et al., Megha et al. und Sokolovic erhöhte DNA-Doppelstrangbrüche nach.

Die Studie von Geronikolou (2015) ergab, dass die häufige Nutzung von Mobiltelefonen die Hypothalamus-Hypophyse-Nebennieren-Achse nach mentalem Stress bei gesunden Kindern und Jugendlichen beeinflusst.

DNA-Schäden auch bei Pflanzen

Von der Industrie wird immer noch behauptet, alle krankhaften Reaktionen seien auf Nocebo-Effekte zurückzuführen. Bei Tieren gibt es die nicht, und schon gar nicht bei Pflanzen. Drei Studien werden rezensiert: Gustavino 2015, Kumar 2015 und Soran 2014. Gustavino et al. bestrahlten die Ackerbohne mit 915 MHz, es zeigten sich DNA-Schäden. Kumar et al. weisen bei Maiskeimlingen Wachstumshemmungen durch Eingriffe in den Stärke- und Zuckerstoffwechsel nach. Soran et al. (s.o.) stellten Blattveränderungen und Wirkungen auf die Mitochondrien fest.

Unbestreitbare Ergebnisse

Die Anregung für das Experiment kam, als fünf Schülerinnen merkten, dass sie sich in der Schule schlecht konzentrieren konnten, wenn sie die Nacht zuvor in der Nähe ihrer Handys geschlafen hatten. Verwundert über das Phänomen machten sie sich daran, die Wirkung der Handystrahlung auf Menschen zu untersuchen. Leider ließ ihre Schule das Experiment wegen mangelnder finanzieller Mittel nicht zu. Also beschlossen die Schülerinnen, die Wirkung der WLAN-Strahlung (in der Stärke mit der Handystrahlung vergleichbar) stattdessen an einer Pflanze zu testen.

In einem strahlungsfreien Raum stellten sie sechs Schalen mit Lepidium-sativum-Samen (eine Gartenkresse, die in ganz Europa kommerziell angebaut wird) auf, eine gleichgroße Menge postierten sie in einem Raum in der Nähe von zwei WLAN-Routern. Zwölf Tage lang beobachteten, maßen, wogen und fotografierten sie die Ergebnisse. Schon vor dem Ende des zwölften Tages waren diese offensichtlich: Die Kressesamen in der Nähe der Router waren entweder nicht gewachsen oder völlig tot, während sich aus den Samen in dem strahlungsfreien Raum gesunde Pflanzen entwickelt hatten.WLAND3

Das Experiment brachte den fünf Schülerinnen einen Spitzenplatz in einem regionalen Wissenschaftswettbewerb ein. Außerdem berichtete ein Lehrer ihrer Schule, Kim Horsevad, ein Neurowissenschaftler am schwedischen Karolinska-Institut sei von dem Experiment so beeindruckt, dass er interessiert sei, es in einer kontrollierten wissenschaftlichen Umgebung zu wiederholen.

Hamburg stoppt WLAN an Schulen

An sechs Hamburger Schulen sollte das digitale Zeitalter Einzug halten. Stadt und Schulbehörde rudern nun zurück: Das Funknetz WLAN sei zu gefährlich für die Gesundheit der Schüler.

Die von der Schulbehörde für nach den Sommerferien angekündigten Maßnahmen, die Schüler dreier Hamburger Stadtteilschulen und dreier Gymnasien jeweils mit Tablet und Notebook auszustatten, liegen vorerst auf Eis. Grund ist, dass der kabellose Internetzugang der Endgeräte durch das Funknetz WLAN ermöglicht werden soll.

In der Tat kritisierten einige Mediziner unlängst, die Einführung von Tablets, Smart-phones und WLAN als Unterrichtsmedien an Schulen als „eine unkritische Übernahme eines Fortschritts-Hypes“. In einem offenen Brief bemängeln 20 Mediziner vom „Ärztearbeitskreis Digitale Medien Stuttgart“, dass die aus der Wissenschaft und Medizin vorgebrachten Bedenken zur Nutzung digitaler Medien in den Schulen nicht beachtet würden. „Die Korrelation des Anstiegs von Überforderung, Kopfschmerzen, ADHS und psychischen Erkrankungen mit der wachsenden Nutzung der digitalen Medien ist besorgniserregend“, sagte der Ulmer Psychiater und Gehirnforscher Prof. Manfred Spitzer. Nach dem Stand der Wissenschaft sei deren Gesundheitsschädlichkeit eindeutig, die Belastung könne neben Konzentrationsstörungen auch zu Spermienschädigungen bis hin zu DNA-Strangbrüchen und damit zu Krebs führen. Die Hersteller, ebenso wie das Bundesamt für Strahlenschutz, würden bereits vor einer körpernahen Nutzung der Geräte warnen und Mindestabstände fordern, so die Ärzte. Weder Schulbehörde noch Gesundheitsbehörde der Hansestadt konnten sich zu diesen Warnungen äußern.

Ellen Kruse, Sprecherin der AG Elektrosmog des BUND Hamburg, kritisierte WLAN: „Es gibt sehr viele neutrale Studien, die nachweisen, dass WLAN sehr schädlich ist.“ Sie forderte unabhängige Experten, die an Schulen aufklären. Besonders die gebündelte Nutzung in bis zu 30 Schüler umfassenden Klassen sei bedenklich, so Kruse. Auch die Weltgesundheitsorganisation warne davor, dass Mobilfunk möglicherweise krebserregend sein könnte. „Wir sind für das Vorsorgeprinzip“, sagte sie. Der BUND sei aber nicht fortschrittsfeindlich und plädiere für einen verkabelten Internetzugang an Schulen.

Hier nun ein paar Vorschläge wie man vor allem Kinder vor möglichen Strahlungsschäden schützen kann.

# Am besten WLAN durch Kabel ersetzen
# Anstatt von kabellosen, einfach verkabelte Telefone zu Hause nutzen
# WLAN am Handy ausschalten, wenn es nicht benötigt wird
# WLAN immer ausschalten bevor man ins Bett geht
# Wenn möglich, Router nicht in der Küche oder im Schlafzimmer aufstellen

Previous post

Ingwer ist tausendfach stärker als Chemotherapie und schädigt keine gesunden Zellen

Next post

Bei CHiA Samen & Getränken unbedingt auf BIO Qualität achten. Bei anderen Lebensmittel übrigens auch.

No Comment

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.