In der chinesischen Pharmakologie liegt die ganze Weisheit der chinesischen Medizin. Sie hat sich über Tausende von Jahren durch empirische Beobachtung der Natur und durch systematische Experimente entwickelt. Zwischen fünf- und 11.000 Pflanzen beschreiben die Heilbücher.

Heilpflanzen: Unterschiedlichste Eigenschaften


Die Kräuter werden nach speziellen Kriterien unterschieden: Geschmack, thermische Eigenschaft, Organbezug, Affinitäten und natürlich Wirkung. So wirken sie auf den Körper mal kräftigend, mal beruhigend oder ausgleichend. Die Kräutermischungen, die auch tierische und mineralische Substanzen enthalten können, werden für jeden Patienten individuell kombiniert.

Baukasten der Natur

Heilkräuter in Österreich und Deutschland


Es gibt inzwischen mehrere etablierte Großhändler in Deutschland, die chinesische Kräuter einkaufen und über Apotheken zur Verfügung stellen. An der Uni Weihenstephan existiert ein Anbauprojekt, bei dem seit 15 Jahren der Anbau von chinesischen Pflanzen in Bayern erprobt wird. Ein Teil dieser Pflanzen wächst inzwischen also bereits in Bayern. Die SiLiMa-Klinik greift zum Teil schon auf bayerisch-chinesische Pflanzen zurück.


Im Grunde handelt es sich bei den Heilkräutern um einen Baukasten für Impulse an den Organismus, mit dessen Hilfe sowohl die Eigenregulation als auch Heilungskräfte angeregt werden können. Die seit Jahrhunderten gesammelten Erfahrungen wurden in Monographien zusammengefasst, wo man bei jeder Pflanze sehr genau weiß, was die in dem Menschen veranlassen können. Der behandelnde Arzt muss entsprechend der jeweiligen individuellen Situation ein Konzept erstellen und in Form einer Rezeptur umsetzen.

Heilung durch Anregung


Die Kräuter sollen vereinfacht gesagt, dem Menschen helfen, sich selbst wieder ins Lot zu bringen, Geist und Körper wieder in Einklang zu bringen.  Dabei können sie im Grunde alle vegetativen Funktionen beeinflussen: Appetit, Schlaf, Schwitzverhalten, Leistungsfähigkeit, Konzentration, die Zyklussteuerung bei Frauen, das Immunsystem, Kreislaufregulation – also all jene Mechanismen, mit denen unser Organismus sich Lebenssituationen anpasst.

Einnahme von Heilkräutern

In der TCM werden meist Extrakte aus verschiedensten Heilpflanzen verwendet.

Es gibt keine scharfe Grenze zwischen Nahrung und Arzneimittel. Auch in der Küche werden Zutaten verwendet, die Heilkräuterqualitäten haben. Die Überlieferungen beschreiben auch bei den Nahrungsmitteln sehr genau, wie diese wirken und wozu sie verwendbar sind. Für eine intensivere Wirkung von Heilkräutern verwenden die Mediziner Konzentrate, sogenannte Dekokte – das sind Gesamtextrakte von Pflanzenmischungen, die meist aus vier bis acht verschiedenen Bestandteilen bestehen, die dann in einem halbstündigen Kochprozess extrahiert werden. Dieses Extrakt muss über den Tag verteilt getrunken werden, um dem Organismus immer wieder einen entsprechenden Therapieimpuls zu geben.

Der ORGANIC POWER DRINK CHiA BiRDS wurde nach den Prinzipien von TCM und TEM entwickelt und verwendet ausgewählte Pflanzen die Seele, Geist und Körper gleichermassen stärken sollen.

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